Präambel unserer Stiftung
Mobilität; am Anfang des 21. Jahrhunderts steht sie mehr denn je für unsere heutige Gesellschaft.
Mobilität ist Ausdruck einer Gesellschaft, die sich den wechselnden Gegebenheiten des täglichen Lebens anpasst und diese aktiv gestaltet.
Die Formen der Mobilität sind so unterschiedlich, wie die Menschen, die sie benötigen. Für den Einen ist Mobilität, die Fähigkeit global präsent zu sein und seinen Beruf an jeder Stelle auszuüben, die seine Anwesenheit erfordert.
Für den Anderen ist Mobilität einfach nur die Fähigkeit, Dinge des täglichen Lebens selbstständig zu erledigen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Das Leben von Menschen mit Behinderung im Alltag ist auch heute noch von vielen Problemen begleitet. Vieles ist besser geworden, doch sind auch neue Probleme durch den Wandel in der Gesellschaft hinzugekommen.
Die Wiege der „Stiftung zur Förderung von Integration durch Mobilität" (IDM) war der Verein „Mobil-Mit-Behinderung e.V. MMB“ ein Zusammenschluss Betroffener.
Hier wurde deutlich, dass die von allen als das zentrale Ziel für Menschen mit Behinderung angesehene Integration ohne die Schaffung von Mobilität für diese Menschen nicht zu realisieren ist.
Ein, wenn nicht der zentrale Punkt, von „integriert" sein ist wohl der Umstand, „dabei" sein zu können. Wie aber soll das Menschen mit Behinderung gelingen? Ohne die Möglichkeit, selbstständig eine öffentliche Veranstaltung zu besuchen, oder auch nur selbstständig Dinge des Alltags erledigen zu können, ist kaum ein selbstbestimmtes, integriertes Leben vorstellbar.
Der Staat hat Möglichkeiten geschaffen, hier helfend und unterstützend tätig zu werden, doch sind viele Personen ausgeschlossen, obwohl es zu ihrer Integration auch noch besonderer Hilfen bedarf.
Die Stiftung zur Förderung von Integration durch Mobilität sieht ihre Aufgabe deshalb vor allem in der Aufklärung und Beratung Betroffener sowie Institutionen, die mit der Problematik konfrontiert sind. Sie will Hilfestellung zur Erlangung einer selbstbestimmten Mobilität geben und damit zur Interaktion von Menschen mit Behinderung aktiv beitragen. Sie will mit ihren Möglichkeiten da helfen, wo der Staat, aus welchen Gründen auch immer, nicht helfen kann und so mehr Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes, erfülltes und würdevolles Leben ermöglichen. |