Mobil Mit Behinderung e.V.Projekt von IDM-Stiftung und MMB e.V.
Stiftung zur Förderung der Integration Durch Mobilität

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Aktion:
"Wir helfen gerne"
Chronologie
Gründungsfeier
   
   
September 2008

Menschen mit Behinderung finden ab sofort unkomplizierte Hilfe an TOTAL Tankstellen: TOTAL beteiligt sich an Aktion "Wir helfen gerne"

Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, und Pekinger Goldmedaillengewinnerin Marianne Buggenhagen zu Gast

Lesen Sie die vollständige Pressemeldung...

Dezember 2007 Im Laufe des Jahres fanden mehrere Kontaktaufnahmen und Vorgespräche mit Mineralölgesellschaften mit dem Ziel unsere Aktion „Wir helfen gerne“ an zentraler Stelle zu platzieren statt. Im Dezember zeigte sich TOTAL Deutschland sehr interessiert. In weiteren Gesprächen konnte ein gemeinsamer Weg gefunden werden, der im kommenden Jahr zur flächendeckenden Verbreitung eines gemeinsam zu entwickelten Aktionsaufkleber führen soll. Wir erhoffen uns aus diesem Pilotprojekt eine Initialzündung für weitere Mineralölgesellschaften.
November 2007 Auf Einladung der SAP AG nahm die IDM am 2. Stiftertag der Metropolregion Rhein-Neckar teil.  In der Region gibt es 899 Stiftungen, eine davon ist die IDM. An diesem Tag gab es außer einer Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Persönlichkeiten auch Workshops, die sich an die ausstellenden Stiftungen selbst richteten. In der Diskussion waren Prof. Dr. Claus E.Heinrich, Vorstandsmitglied SAP AG, Vorstandsvorsitzender ZMRN e.V., Dietmar Hopp, Stifter und Geschäftsführer der Dietmar-Hopp-Stiftung, Manfred Lautenschläger, Stifter und Gesellschafter der Manfred-Lautenschläger-Stiftung, Gerhard Stratthaus, Finanzminister, Land Baden-Württemberg, die Moderation hatte Dr. Christian Ramthum, WirtschaftsWoche. Die angebotenen Workshops waren hoch interessant. Der direkte Austausch mit den Referenten eine wichtige Erfahrung für unsere zukünftige Arbeit. Beim Abschluss in ungezwungener Atmosphäre konnten weitere persönliche Kontakte zu den Referenten geknüpft werden. Für die Zukunft ein wichtiger Tag der IDM.
Oktober 2007 Mit der Initiative „Daheim statt Heim“, die von Frau Silvia Schmidt, MdB, Behindertenbeauftragte der SPD, ins Leben gerufen wurde,  stellt die IDM und MMB gemeinsam die Bedeutung der häuslichen Betreuung und der dazu notwendigen Mobilität auf der RehaCare in Düsseldorf dar. In einem längeren Vortrag konnte Frau Ute Germann vor ausgewählten Zuhörern aus Politik und Öffentlichkeit über die Situation mobilitätsbehinderter Menschen referieren. Beim anschließenden Rundgang konnten wir an unserem Stand nochmals auf die Dringlichkeit der Veränderung der gesetzlichen Bestimmungen hinweisen. Im Abschluss der RehaCare wurde die Fortführung der gemeinsamen Arbeit mit der Initiative „Daheim statt Heim“ beschlossen.
Juni 2007 Auf Initiative des Vorstandsvorsitzenden wurde die Ausrichtung der IDM in Punkto PR und Marketing zusammen mit Andrea Sauermost, PR-Beraterin, der Werbeagentur Xdream, vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Norbert Schiek im Vorstand diskutiert. Frau Sauermost verdeutlichte nochmals die ideale Kombination von Stiftung und Verein. Im Verlauf des Gesprächs wurden neue Perspektiven aufgezeigt und die Vermarktung der Aktion „Wir helfen gerne“ auf eine neue Ebene gestellt.
Mai 2007 Die IDM und der MMB werben auf der Rehab in Karlsruhe für ihre gemeinsamen Ziele und Arbeit. Großformatige Plakate informierten die Besucher über die ergänzende Zusammenarbeit und spezifische Ausrichtung. Karin Vollath, Leiterin der Studie, stellte die Studie der Presse vor. Sie erklärte auf Grundlage einer Voruntersuchung, warum diese Studie so elementar wichtig für mobilitätsbehinderte Menschen ist. Bis heute gibt es weder eine Statistik noch ein Kompendium über die Auswirkungen fehlender Mobilität auf behinderte Menschen. Frau Vollath führte selbst eine erste Erhebung durch und sammelte so in vielen Gesprächen mit den Besuchern Anregungen zur weiteren Ausgestaltung der Studie. Die Begeisterung war überwältigend, vor allem bei den Familien mit behinderten Kindern. Am Ende der Messe lagen über 200 ausgefüllte Fragebögen vor, die ein eindeutiges Bild über die verheerende Situation dieser Menschen widerspiegelten.
Januar 2007 In einer kurzfristig einberufenen Vorstandssitzung wurde die Auswertung der im letzten Herbst durchgeführten Briefaktion besprochen. Die Aktion zeigte einen sehr geringen Erfolg, trotz überwiegend positiver Resonanz. Obwohl sich der Spendenertrag eher bescheiden zeigte, war die Resonanz in den Antwortschreiben sehr positiv, was aus den oftmals sehr persönlichen Worten abzulesen war. Somit hatte die Aktion zwar keinen direkten monetären Erfolg, trug aber nachweislich zum Verständnis der Situation mobilitätsbehinderter Menschen bei. Um dieses Verständnis weiter auszubauen, stellte Herr Buschmann das Konzept der geplanten Studie vor. Gewonnen werden konnte die Kommunikationswissenschaftlerin, Frau Karin Vollath, der die Leitung der Studie übertragen wurde. Geplant sind der Entwurf von spezifischen Fragebögen und die Installation einer speziellen Seite auf der Homepage des MMB, da diese häufiger frequentiert wird. Ziel ist die Vorstellung der Studie auf der Rehab im Mai.
Oktober 2006 Zur Verbesserung der Außendarstellung wurde kurzfristig die Teilnahme der IDM auf dem Stand des MMB auf der RehaCare in Düsseldorf beschlossen. Die Ziele der IDM, vertreten durch Herrn Alfred Hanft, wurden mit einem großflächigen Plakat beworben. Der Besuch von Herrn Bae Yoong Hoo, Direktor von Easy Access Movement for People with Disabilities aus Korea, mit seiner Delegation war ein besonderer Höhepunkt und gab die Möglichkeit zu einem längeren und intensiven Erfahrungsaustausch über die Mobilitätsprobleme behinderter Menschen in beiden Ländern.
September 2006 Start der Weihnachtsbrief-Aktion. 285 ausgewählte Firmen aus dem näheren Umfeld des Stiftungssitzes, aber auch große Speditionen, Post/Paketdienste in ganz Deutschland wurden angeschrieben. Entwickelt wurden 2 spezielle auf den jeweiligen Empfänger ausgerichtete Spendenbriefe, die zum Inhalt eine plausible Darstellung eines behinderten Schicksals hatten.
Mai 2006 Beim Treffen der Kuratoren und Vorstand berichtet Herr Voß über den positiven Verlauf der Aktion „Wir helfen gerne“ und den damit verbundenen Aktivitäten. Weiter berichtet er über den geplanten Ausbau des Internet WEB-Shops, um dem Bestellaufkommen eine zentrale Plattform anbieten zu können. Herr Buschmann berichtet über den leider negativen Erfolg die Aktion in einer TV-Show unterzubringen. Weder Stern TV noch Akte 06 war dazu bereit. Des Weiteren wurde die Idee einer Studie diskutiert, die das Thema Mobilität und deren Bedeutung für behinderte Menschen aufzeigen soll. Die Idee wurde äußerst positiv aufgenommen. Herr Buschmann wurde beauftragt die für die Studie notwendigen Aktivitäten zu übernehmen. Um mehr Spenden zu erhalten, wurde eine Briefaktion beschlossen. Angeschrieben werden sollen Firmen, die Mobilität zu Ausübung Ihres Geschäfts benötigen, z.B. Speditionen.
Januar 2006 Aufgrund der guten Resonanz auf die Aktionsaufkleber „Wir helfen gerne“ beschließt der Vorstand die 4 Grundvarianten in einer größeren Auflage drucken zu lassen. Via Internet sollen die Gemeinden über diese Aktion informiert werden und damit die Verbreitung weiter gesteigert werden. Des Weiteren wird Herr Buschmann versuchen bei Stern TV und ähnlichen Sendungen über die Aktion berichten zu lassen mit dem Ziel flächendeckende Verbreitung zu erreichen.
Oktober bis Dezember 2005 Teilnahme verschiedener Mitglieder des Vorstandes bzw. des Kuratoriums an Meetings und Gesprächskreisen im Umfeld von Behinderung und Mobilität.
September 2005 Das deutsche Patent- und Markenamt erteilt der IDM die Bildmarke „Wir helfen gerne“.
Juli/August 2005 Verkauf der Aufkleber sowie zahlreiche Gespräche mit Werbegemeinschaften und Behindertenbeauftragten diverser Landkreise.
Juni 2005 Ein Artikel über die „WHG“-Aktion erscheint in der AutoBild.

Der Internetshop der IDM geht online. Der Verkauf der Aufkleber über das Internet beginnt.
Mai 2005 Sitzung von Kuratorium und Vorstand. Der Vorstand berichtet über die Aktion „WHG“. Es wird das weitere Vorgehen im Bezug auf diese Aktion besprochen. Am Ende der Diskussion wird von Kuratorium und Vorstand einstimmig beschlossen, die auf der Rehab in beispielhafter Form vorgestellten „WHG“-Aufkleber in einer ersten Kleinserie produzieren zu lassen.

Grundsätzliche Dinge wie Kommunikation und regelmäßige Treffen von Kuratorium werden vereinbart.

Das weitere Vorgehen in Sachen „Mobilitätseuro“ wird diskutiert.

Die Auslieferung der ersten Auflage der „WHG“-Aufkleber beginnt.
April 2005 Auf der Hauptversammlung des Vereins Mobil-mit-Behinderung (MMB) in Hohenwart erläutert der 1. Vorsitzende der IDM den anwesenden Mitgliedern des MMB die aktuellen Aktivitäten der Stiftung.
März 2005 Nach Gesprächen mit der Redaktion AutoBild und der Firma Paravan entschließt sich der Vorstand spontan eine schon seit längerem geplante Initiative: die Aktion „Wir helfen gerne“ kurz „WHG“ zur Rehab in Karlsruhe zu starten.

Die Aktion „WHG“ hat im Wesentlichen das Ziel, durch einfache aber effektive Maßnahmen die Kommunikation zwischen behindertem Kunden und potenziellem Verkäufer zu ermöglichen. Erreicht wird dies durch von der Stiftung hergestellte Aufkleber, die das Logo der Aktion und die Telefonnummer des entsprechenden Verkäufers trägt. So wird es möglich, in jeder Situation mit einem normalen Handy mit dem Verkäufer auf einfachste Weise Kontakt aufzunehmen.

Für diesen Start wird im Vorfeld entsprechendes Pressematerial sowie Demo-Aufkleber erstellt.

Es wird beschlossen, das Logo der „WHG“ als Bildmarke beim deutschen Patent- und Markenamt schützen zu lassen. Die Kanzlei Geitz-Truckenmüller-Lucht in Karlsruhe wird mit der Eintragung beauftragt.

Start Rehab Karlsruhe. Roland Arnold (Geschäftsführer Fa. Paravan), Thorsten Voß (1. Vorstand IDM) und Heinrich Buschmann (3. Vorstand IDM) stellen am Eröffnungstag die Aktion „WHG“ einer breiten Presse vor.

IDM und MMB haben erstmals auf einer Fachmesse einen eigenen Gemeinschaftsstand.

Im Verlauf der Rehab Karlsruhe ist es der IDM möglich die Thematik der Aktion „WHG“ sowohl zahlreichen Besuchern, wie auch anderen Organisationen aus dem Reha-Umfeld näher zu bringen.
Februar 2005 Der von der Stiftung inizierte „Mobilitätseuro“ ist Gesprächsthema bei einem Treffen mit Regierungsvertretern in der Staatskanzlei Mainz. Es wird vereinbart, strategische Konzepte zu entwickeln, um eine möglichst breite Akzeptanz in der deutschen Automobilbranche zu erreichen. Ziel eines solchen unabhängigen Fonds ist: Mobilität darf nicht länger an der Erwerbsfähigkeit festgemacht werden, sondern einzig und allein an der Notwendigkeit aufgrund der Behinderung und der örtlichen Situation.
September 2004 (2)

Wir bedanken uns herzlichst bei DaimlerChrysler Germersheim, dass wir in ihrem Haus die Gründungsfeier abhalten durften. Besonders bedanken wir uns beim Leiter Herrn Frank Roth, der die Feier bei DaimlerChrysler ermöglicht hat.

Ebenso bedanken wir uns auch bei Herrn Kurt Beck, dem Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz für seine Ansprache und die finanzielle Unterstützung in Höhe von 25000 Euro, die es erst ermöglicht hat, die Stiftung IDM zu gründen. Wir freuen uns über die spontane Zusage, den Gedanken des Mobilitätseuros weiterzutragen und das Versprechen, die Stiftung IDM und den Verein MMB e.V. damit weiterhin zu unterstützen.

September 2004 (1)

Am 16. September findet die offizielle Stiftungsgründungsfeier der IDM-Stiftung in Germersheim/ Pfalz bei DaimlerChrysler Global Logistics Center statt. Es werden zahlreiche geladene Gäste aus Wirtschaft und Politik wie z.B. Frank Roth Leiter Global Logistik, DaimlerChrysler AG; Kurt Beck (SPD) Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz (RLP), Dr. Richard Auernheimer Behindertenbeauftragter (RLP) , Anna Schädler Landesarbeitsgemeinschaft für Behinderte (RLP), erwartet.

Juni 2004

Stiftungsgründung; die Stiftungsurkunde wurde uns im Kurfüstlichen Palais in Trier von Dr. Mertes Päsident der Aufsichts- u. Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) , so wie von Dr. Karola Schönberg (ADD) übergeben.

 

Übergabe der Stiftungsurkunde im Kurfürstlichen Palais in Trier von links:

Dr. Mertes Päsident der Aufsichts- u. Dienstleistungsdirektion Trier (ADD); Thorsten Voß -1. Vorsitzender IDM; Heinrich Buschmann - 3. Vorsitzender; Dirk Bliemeister - 2.Vorsitzender; Dr. Karola Schönberg, ADD

März 2003

Zweites Gespräch mit Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) (Foto rechts), dem Landesbehindertenbeauftragten Staatssekretär Dr. Richard Auernheimer und Vertretern der Staatskanzlei in Mainz.

Hier wurde die Idee der zur Stiftungsgründung geboren.

Februar 2002

Erstes Treffen in Jockgrim mit dem Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz Kurt Beck (SPD) und Erörterung der speziellen Problematik.


Von links: Kurt Beck; Heinrich Buschmann 1. Vorsitzender von Mobil Mit Behinderung e.V. so wie 3. Vorsitzender IDM-Stiftung; Dirk Bliemeister 2. Vorsitzender von Mobil Mit Behinderung e.V und IDM-Stiftung.

2001

Gründung des Vereins "Mobil mit Behinderung e.V." als Interessensvertretung mit intensiver Lobbyarbeit.

Mobil Mit Behinderung e.V.

2000

Rollinet(t) -Internet-Netzwerk als Erfahrungsplattform für Betroffene und Angehörige wird etabiliert.


 
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